Väter haben eine unpraktische Eigenschaft: Sie wünschen sich meistens nichts. „Ich brauch doch nichts" ist der Standardsatz, und oft meint er ihn sogar ernst. Was ihn nicht leichter zu beschenken macht – im Gegenteil.
Dabei ist der eigene Vater einer der dankbarsten Menschen zum Schenken, wenn man den richtigen Dreh findet. Es geht nämlich gar nicht darum, eine Lücke zu füllen, die er selbst längst geschlossen hätte. Es geht darum, ihm zu zeigen, dass du ihn siehst – als den Menschen mit seinen eigenen Interessen, nicht nur als Papa, auf den immer Verlass ist.
Am besten gelingt das über das, was ihn ausmacht: sein Hobby, sein Handwerk, sein Genuss. Oder über gemeinsame Zeit, die oft mehr zählt als jedes Ding.