Ab vierzig lässt sich ein Mann nicht mehr so leicht beeindrucken. Er hat schon einiges besessen, einiges wieder aussortiert und weiß ziemlich genau, was ihm den Alltag besser macht und was nur Platz wegnimmt. Der schnelle Effekt zieht nicht mehr.
Das ist keine schlechte Nachricht, im Gegenteil – es macht das Schenken ehrlicher. Was jetzt ankommt, ist Qualität, die man spürt, und Dinge, die zu dem passen, was ihn wirklich interessiert. Oft erlebt gerade in diesem Alter ein altes Hobby seine Renaissance, oder ein neues kommt dazu.
Weniger Effekt, mehr Substanz – so lässt sich der Mann, der mit Krimskrams nichts anfangen kann, mit dem richtigen Treffer noch richtig freuen.